Letzten Donnerstag ist die Ringvorlesung „Identifying the Blind Spots“ des Nachhaltigkeitsbüro Uni Freiburg endlich gestartet – unser erster Schritt in Richtung eines #studiumoecologicum!
„Nachhaltigkeit und Nichtwissen“ war der Titel der Auftaktveranstaltung, in der sich Dr. Marion Mangelsdorf und Dr. Dirk Schindler aus den unterschiedlichen Perspektiven ihrer Disziplinen dem Thema Nachhaltigkeit genähert haben.

Moderiert durch Dr. Roderich von Detten präsentierte Schindler naturwissenschaftliche #Klimaszenarien, während Mangelsdorf aus kulturwissenschaftlicher Perspektive die Relevanz von Narrativen und Metaphern betonte. Fakten, Unsicherheiten und Komplexität von Modellen standen der Figur der #Gaia, dem Superorganismus Erde und der Kritik an dem Bild der von menschlichen Händen getragenen Welt gegenüber.

„Dramatisieren und Entdramatisieren“ (Bruno Latour) war eine der Schlüsselphrasen des Abends: Welche Narrative sind in welchem Rahmen angemessen, wie kann die Nachhaltigkeitsproblematik wirksamer vermittelt und bewältigt werden, was braucht die gesellschaftliche Debatte? – Interdisziplinäre Dialoge, Hinhören und einen Kompromiss zwischen Dramatik und Bodenständigkeit, das waren mögliche Antworten, die zumindest als erster Schritt dienen könnten, um der Klimadebatte mit neuen Augen zu begegnen.

Nach einer erfolgreichen ersten Veranstaltung blicken wir voller Erwartung in die nächsten Wochen. Schon am Montag, den 13.5. wird es weitergehen mit einer voraussichtlich hitzigen Debatte zum Thema „Nachhaltigkeit und Politik“ – wer also gestern keine Zeit hatte oder von dem Thema noch nicht genug bekommen konnte, sei herzlich eingeladen vorbeizukommen!

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